6 gute Gründe für Japan

Es sicherlich viele gute Gründe für eine Reise in dieses wunderbare Land  – 6 Dinge haben mich besonders begeistert:

  1. Sauberer geht’s nicht.
    Müll auf der Straße? Gibt’s nicht. Siffige öffentliche Toiletten? Gibt’s nicht. Angekritzelte Wände, Türen oder Züge? Gibt’s nicht – bis auf eine Ausnahme, und zwar eine Wand auf der Takeshita Dori in Harajuku und für die brauchte man wahrscheinlich noch ne behördliche Genehmigung…Ich war wirklich noch nie in einer Großstadt wie Kyoto oder einer Megastadt wie Tokio, die so unglaublich sauber ist, wie diese beiden Städte.

    Wahrscheinlich die einzige Grafiti-Wand von ganz Japan

  2. Gesünder geht’s nicht.
    Anfangs war ich ja noch etwas skeptisch, hab aber schnell eben diese Skepsis verloren und war nach einer Woche der größte Fan der japanischen Küche. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell sich der Körper von dem überflüssig vielen Fett der westlichen Küche entwöhnt und wie viel besser es einem ohne dieses Fett geht. Und da man eigentlich überall Wasser und meistens auch Tee gratis dazubekommt, trinkt man auch meistens nur das und spart sich Softdrinks und Co.

    Für mich als Suppenkaspar ist Japan ein wahres Paradies

  3. Sicherer geht’s nicht.
    Allein reisen, vor allem auch als Frau, ist in Japan wirklich kein Problem. Ich habe mich immer absolut sicher gefühlt, und da der Japaner an sich, gefühlt auch immer den neuesten Scheiß der technischen Geräte hat, hatte ich auch nie Angst, dass man mir meine Kamera oder mein Handy klauen würde.
  4. Ordentlicher geht’s nicht.
    Ein Land organisierter und ordentlicher als Deutschland? Vor meinem Urlaub hätte ich gesagt: Gibt’s nicht! Japan hat mich eines Besseren belehrt, denn hier ist wirklich alles durchorganisiert – von der Laufrichtung in den Gängen bis zum Wartebereich bei Bus und Bahn.

    Japanische Ordnung in der U-Bahn

  5. Anständiger geht’s nicht.
    Wirklich beeindruckt hat mich der Anstand der Japaner. Hier ein Beispiel: Wenn man in Japan mit einem Bus fährt, ist es üblich, dass man hinten einsteigt und dann vorne beim Aussteigen bezahlt bzw. seine Monatskarte vorzeigt. Zur Rush Hour sind diese Busse, wie in jedem Land, heillos überfüllt, sodass die Menschen auch hinten aussteigen. Sie gehen dann aber nicht einfach ihres Weges (wie es viele wahrscheinlich in Deutschland machen würden), sondern laufen nach vorne zur Fahrertür, warten, bis alle ausgestiegen sind, und bezahlen dann ihr Ticket bzw. zeigen es vor.
  6. Verrückter geht’s nicht.
    Dass Japan ein technikverrücktes Land ist, war mir schon vorher klar, wie sehr, aber nicht. Hier wird wirklich alles automatisiert, was möglich ist. Statt beim Kellner kann man hier per Tablet bestellen, an jeder Ecke stehen Automaten für Getränke, Essen, Blumensträuße, Regenschirme und noch viel mehr bereit, ich habe hier mehr Leute mit einer Smartwatch und anderen technischen Neuheiten gesehen, als irgendwo sonst – und dann gibt´s ja noch die elektrischen Toiletten, mit Hinterndusche, integriertem Föhn und beheizter Klobrille. Auch hier war ich anfangs etwas skeptisch, muss aber sagen, dass ich es doch ganz nett finde 🙂

    Japanische High-Tech-Toilette

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