Stockholm: Nordisch, herzlich, schön.

Nach einer sonnig, heißen Woche an der Amalfiküste, gabs im Anschluss die Abkühlung in Stockholm. 3,5 Tage hatte ich Zeit, am Ende standen 85,7 zurückgelegte km (!) auf der Uhr und zwischendrin gabs viel schwedisches Flair zu entdecken bzw. zu erlaufen.


Stockholm ist eine Stadt des Wassers. Auf 14 Inseln erstreckt sich die Stadt, die meisten Touristen tummeln sich auf der Altstadt-Insel Gamla Stan. Hier locken charmante Gassen mit unzähligen Souvenirläden, Restaurant, Cafés und: Eisdielen. Angeblich konsumieren die Schweden von allen Europäern das meiste Eis. Nach einer Geschmacksprobe muss ich zugeben, ja es schmeckt gut (Lakritzeis!), kann dem italienischen Gelato aber bei Weitem nicht das Wasser reichen.

Koenigspalast, Stockholm

Der Königspalast

Aber zurück zu Stockholm. Im Reiseführer wurde das öffentliche Verkehrssystem gelobt – wie bei jedem Städtetrip habe ich es eigentlich überhaupt nicht genutzt, sondern habe die meisten Highlights, wie Königspalast (Wachablösung ist fast so toll wie in London) Vasa Museum (sehr zu empfehlen) oder das hippe Söder (sehr hip und toll zum Shoppen) zu Fuß abgeklappert. Und so sind dann trotz relativ zentralem Hostel, doch ein paar Kilometer zusammengekommen…:)

Stortorget, Stockholm

Der Storgorget Platz

Vasa Museum, Stockholm

Die imposante Vasa im gleichnamigen Museum

Aber da man ja dann doch nicht alles erlaufen kann, habe ich dann auch einmal das Boot genutzt, und zwar zur Schäreninsel Vaxholm. Erhofft hatte ich mir eine Insel wie aus „Ferien auf Saltkrokan“ mit unzähligen roten Schwedenhäuschen und ganz viel Charme. Bekommen habe ich eine wunderschöne Bootsfahrt im strahlenden Sonnenschein, viele kleine und große Schwedenhäuser und das moderne Schweden, dem so ein bisschen der Charme abhandengekommen ist. Nichtsdestotrotz ein sehr schöner, empfehlenswerter Tagesausflug.

Bootsfahrt, Vaxholm, Stockholm

Da sind sie, die Schwedenhäuser

Zum Schluss nun noch meine Top 3 Tipps für Stockholm:

1. Fika. Die schwedische Version von Kaffee & Kuchen sollte man auf jeden Fall mindestens einmal gemacht haben. Für 40-50 Kronen (je nach Café) bekommt man einen Kaffee und eine für Schweden so typische Zimtschnecke. Besonders gut schmeckt’s bei Bröd & Salt in Gamla Stan.

2. Fotografiska. Das Vasa Museum ist natürlich auch absolute Pflicht, besonders gut gefallen hat mir aber auch das Fotografie Museum. Hier gibt es immer mehrere, wechselnde Ausstellungen von bekannten Fotografen, zur Zeit stellt zum Beispiel Bryan Adams seine wirklich tollen Bilder dort aus.

3. Free walking tours. Wie in jeder großen Stadt gibt es auch in Stockholm kostenlose Stadtführungen von Einheimischen, die auch hier absolut zu empfehlen sind. In Stockholm gibt’s Touren durch Gamla Stan, das gesamte Stadtzentrum und durch Söder. Ich hab an der Tour durch Söder teilgenommen und habe von Ryan, einem Australier (was sonst?), viel über den Stadtteil und seine Geschichte erfahren.

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