Budgeturlaub an der Amalfiküste

Die Amalfiküste kann man auch als die Küste der Mega-Yachten bezeichnen – die Schönen und vor allem Reichen dieser Erde fühlen sich hier sichtlich wohl. Verständlicherweise, aber das führt leider auch dazu, dass die Preise hier doch etwas gesalzen sind. Nichtsdestotrotz, kann man hier wunderschöne Urlaubstage verbringen ohne sich zu verschulden 🙂

Boot, Amalfiküste

Das bescheidenste Boot der gesamten Amalfiküste

Hier kommen meine Tipps dafür:

1. Atrani. Das Städtchen ist nur 10 Minuten zu Fuß von Atrani entfernt, die meisten Urlauber haben es trotzdem nicht auf dem Schirm. Gott sei Dank, denn das spürt man an den Preisen. Generell gibt es hier eh nur ein kleines Hotel, ein paar B&B’s und ein Hostel – Massen können hier also sowieso nicht urlauben.

2. Hostel. Ja, ich weiß, kein überraschender Tipp, das Hostel an sich ist hier auch eher der Tipp. Und zwar: Das A Scalinatella Hostel in Atrani. Wird geführt von zwei wirklich super netten, hilfsbereiten Brüdern, liegt mitten im Zentrum von Atrani und ist 5 Minuten vom Strand entfernt. Morgens gibt’s ein wirklich leckeres Frühstück mit Cornetto, O-Saft und einem Kaffee, der selbst mich, als eigentlich überzeugten Nicht-Kaffeetrinker zum Kaffeetrinker gemacht hat – lecker!

3. Öffentliche Verkehrsmittel. Die Straßen an der Amalfiküste sind eng. Super eng. Und die Einheimischen fahren, so halsbrecherisch, dass man echt überrascht ist, dass nicht mehr passiert. Auf einen Mietwagen habe ich also verzichtet und bin Bus und Bahn gefahren. Beide fahren erstaunlich pünktlich und sind sehr günstig. Eine Zugfahrt von Neapel nach Salerno kostet 4€, eine Busfahrt von Salerno nach Amalfi 2,20€, kürzere Strecken 1,80€.

4. Antipasti. Statt sich mittags teuer in ein Restaurant zu setzen, gönnt euch doch stattdessen ein paar lecker Antipasti. Viele Restaurants bieten an ihrer Theke leckere Arancinis, Mini-Pizzen, Fiori di zucca, Calzone oder die regionalen Sfogliatelle an. Kosten alle zwischen 1 und 3€, sind mega lecker und machen satt.

5. Leitungswasser. Ich kann jetzt nicht für die gesamte Amalfiküste sprechen, aber überall wo ich war, konnte man das Leitungswasser problemlos trinken. Auch gibt es vielerorts Trinkwasserspender, wo man seine Flasche kostenlos wieder auffüllen kann. Das gilt z. B. auch für Pompeji, also bloß nicht das überteuerte Wasser vor dem Eingang kaufen!

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