1 Tag in London

Der Vorteil in einem internationalen Unternehmen zu arbeiten ist der, dass man gelegentlich reisen darf. So hat es mich in den letzten Monaten schon nach Mallorca, Köln und diese Woche auch nach London verschlagen. Da mein letzter London-Aufenthalt schon geschätzte 13 Jahre her war, habe ich das Meeting zum Anlass genommen, einfach schon einen Tag früher anzureisen und die Stadt mal wieder etwas zu erkunden.

Wachwechsel, London

Bei booking.com gab es zufälligerweise einen „Brexit-Sale“, wo alle Hotels 50-60 % reduziert waren. Somit konnte ich mir auch ein Hotel in Bayswater leisten und musste auf kein billiges Hostel zurückgreifen 🙂 Für den Tag hatte ich mir ein Tagesticket der Underground gekauft, was am Wochenende für die Zonen 1-6 (Flughafen Heathrow ist damit abgedeckt) nur 12,10 Pfund kostet. Nach dem Einchecken ging es dann auch schnurstracks in Richtung City, denn der Tag wollte ja genutzt werden.

Erster Stopp: Buckingham Palace. Zu meinem Glück kam ich gerade rechtzeitig zum Wachwechsel, ein Schauspiel, was ich bis jetzt noch nie gesehen hatte.

Buckingham Palace, London

Die Polizei stilecht auf weißen Rössern, was sonst 🙂

Wachwechsel Buckingham Palace

Links, zwo, drei, vier..

Nachdem das Spektakel vorbei war, ging es dann durch den schönen St. James Park zu den nächsten Highlights: Big Ben und Westminster Abbey.

Big Ben, London

Irgendwie sahen die roten Busse früher cooler aus

Als nächstes stand etwas Kultur auf dem Programm: The Tate Modern! Im schönsten Sonnenschein (ja, richtig gelesen) ging es entlang der Themse zu diesem wirklich tollen Kunstmuseum (und wenn ich als Museumsbanause mal ein Museum gut finde, will das echt was heißen 😉 ).

London Eye, London
Voll auf moderne Kunst eingestimmt, bin ich danach ins verrückte Camden gefahren. Hier gibt es wirklich alles, was man sich vorstellen und auch nicht vorstellen kann. Verrückte Kleidung, schöner Schmuck, leckeres Essen von allen Teilen dieser Erde und noch viel, viel mehr!

Camden Town, London

Verückt, verrückter, Camden

Da ich, wie bei jedem Städtetrip, die meisten Wege an diesem Tag natürlich wieder zu Fuß zurückgelegt hatte, meldeten sich meine Füße langsam zu Wort. Deshalb ging es nach einem kurzen Abstecher am Picadilly Circus zurück zum St. James Park zum Ausruhen und zum Abend-ausklingen-lassen.

Mein Fazit: London ist eine absolut coole Stadt, und auch wenn ich ja eigentlich total fremd war, habe ich mich dort überhaupt nicht so gefühlt. Ein Tag ist natürlich viel zu kurz für London, aber ich weiß jetzt, wo ich meine Meetings zukünftig vereinbare 🙂

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